Ich wünschte, du würdest, könntest
sie sehen, würdest dich sehen,
verschwommen in den tausend Spiegeln der Scherben.
Verschwommen durch
die Tränen.
Schau mich an, schau mir in die Augen
und sag mir alles,
was du dich nie getraut hast.
Leg die Maske ab.
Leg diese gottverdammte Maske ab.
Das Leben, sagt mein Spiegelbild,
das Leben ist
kein Maskenball.
Ein kleines Wörtchen noch über das Buch. Der Märchenerzähler. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Ich habe es das zweiten Mal angefangen zu lesen, weil ich es beim ersten Mal zu langweilig fand. Am Anfang zieht es sich auch ganz schön hin, es ist ja mit 447 Seiten sehr umfangreich, aber in der Mitte und bis zum Ende hat es mich mitgenommen. Vielleicht bin ich auch in der Zwischenzeit gefühlsvoller geworden, weil ich ja schon lange nicht mehr gelesen habe, aber das glaube ich nicht. Auf jeden Fall hat mich das richtig traurig gemacht. Ich meine richtig richtig traurig. So traurig, dass ich einfach weinen musste, auch als ich fertig war mit dem Lesen. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, nur braucht man ein wenig Geduld am Anfang, aber auch der dient dazu, dass man am Ende alles verstehen kann. Ein wirklich gutes Buch.
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