Samstag, 29. Juni 2013

Ich sehe die Wut in seinen Augen, das Glühen. Es scheint als wären lodernde Flammen in ihnen. Und doch dringt ein wenig Enttäuschung durch seine Pupillen. Wie er mich ansieht. Ich werde diesen Blick wohl niemals vergessen. Stocksteif. Und doch habe ich das Gefühl, er würde mich zerquetschen, sodass ich nach Luft ringen würde und irgendwann keine mehr bekommen würde. Es ist, als würde eine Hand immer näher an meinen Körper kommen. Ein Griff und es ist als würde die Hand versuchen mein Herz heraus zu reißen. Mein Hals schnürt sich zu. Ich höre mein Herzschlag, meinen Atem, seinen Atem. Es ist als würde es nur uns beide geben. Wir sind uns so nah, so eng aneinander und doch so fern.
Die Luft ist so dick. Man könnte die zerschneiden. Doch seine laute, aggressive Stimme stellt alles in den Schatten, lässt alles erstarren. Es ist schon fast schreien, was mich zusammenzucken lässt. Ich bekomme kein einziges Wort heraus. Das einzige, was ich möchte ist, dass er seine Hand ausstreckt, sie sanft an meine Wange legt und meine Tränen wegwischt. Aber er tut es nicht, dass einzige was er tut ist, dass er drohend seine Hand erhebt, sie dann aber wieder sinken lässt. Ich möchte wegrennen. Weg von hier und weg von ihm. Doch ich kann nicht. Ich bin gefesselt an eine Situation, die ich so nie wollte. Er versteht es einfach nicht. Nie. Nie wird er verstehen, wie sehr mich jedes Wort verletzt.
Doch die Hoffnung stirbt nicht. Und ich werde auch nicht aufgeben, dass er und ich eines Tages glücklich bis an unser Lebensende sind. Wir uns küssen und spüren, dass wir füreinander geschaffen sind.


PS: Großes Dankeschön an Jana.
Es hat mich sehr gefreut zusammen
mit dir einen Post zu verfassen.
Danke, liebes.
Hier kommt ihr zu ihrem Blog:

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