Montag, 25. Februar 2013

Es hat wieder angefangen. Diese Dunkelheit und dieses Grauen, das meinem Körper eine Gänsehaut überzieht. Es ist so kalt und windig, obwohl ich immer meine dicke Jacke trage und sie bis oben hin zugezogen haben. Die Umgebung ist total heruntergekommen. Die Bäume haben jedes einzelnes Blatt verloren, die Blumen sind verwelkt und lassen ihren kleinen, zierlichen Kopf hängen. Alles ist dunkel und mein Blickfeld scheint fast einschließlich aus Schwarz und Weiß zu bestehen. Die leise Stimme hat sich wieder eingeschlichen und erzählt mir die Lügen, die ich eh schon kenne, die mich aber trotzdem jedes Mal von neuem verängstigen. Ich weiß sie sind da. Sie sind zurück und dieses Mal noch viel stärker. Die Alpträume sind zurück.

Es fühlt sich an wie Fliegen, wie in einer Achterbahn, wie in einem Segelflugzeug. Erst bekommt man den Sicherheitsgurt angelegt, man fühlt sich mutig, das Adrenalin schießt nur so durch einen, sodass man es gar nicht mehr kontrollieren kann. Dann fährt man langsam nach oben. Oben angekommen stoppt es kurz. Man weiß genau, dass es gleich nach unten geht, doch will es nicht wahrhaben. Wenn es schließlich fällt, ist es in sekundenschnelle am Boden angelangt. So schnell kann man gar nicht gucken. Es fühlt sich an wie unkontrolliertes Fliegen. - Das Lieben und die Gefühle.

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