Ich weiß auch nicht, was los ist.
Alles ist wieder ein reines Chaos.
Gleich in der ersten Woche nach den Ferien.
Ich weiß, dass ich was verändern sollte.
Ich weiß, dass ich was verändern will.
Doch mein Kopf wehrt sich dagegen.
Ich sage: Irgendwann breche ich zusammen.
Doch niemand hört.
Niemand nimmt es ernst.
Irgendwie tue ich das selbst nicht.
Ich mag es, an meine Grenzen zu gehen.
Ich mag dieses Gefühle der Gefahr.
Vielleicht ist das ja mein Problem.
Hallo meine Lieben,
weiter geht's mit der Blogvorstellung. (:
Fangen wir an mit einem sehr tollen Blog, den ich selbst durch die Blogvorstellung gefunden habe und zwar Dying Dreams.
Welche Bedeutung hat dein Blog für dich?
Angefangen zu Bloggen habe ich April 2012. Um meinen Kopf leer zu bekommen, meine Sachen aufzuschreiben, um etwas aus dem Inneren loszuwerden. Das Schreiben bedeutet mir viel, manchmal nehme ich mir damit etwas Druck, sodass ich nicht schneiden muss. Ich kann mir ein Leben ohne meinen Blog nicht mehr vorstellen, die ganzen wundervollen Menschen, ich möchte gerne noch viele mehr kennen lernen, was auch der Grund für meinen Vorstellungswunsch ist.
Eine kleine Leseprobe:
Ich will schreiben, doch es kommt einfach nichts. Ich fühle mich so leer, so kaputt und so falsch. Ich soll Bewerbungen schreiben, habe tausend Fenster offen und halbe Anschreiben fertig, doch es geht nicht weiter. Sobald ich eines dieser Fenster öffne, breche ich zusammen, muss weinen. Ich kann das einfach nicht. Versuche einen Job zu finden, um erstmal wieder etwas Geld zu haben, ich rufe überall an, schreibe E-Mail, gehe in Läden rein, niemand hat etwas für mich. Meine Mutter schreit mich jeden Tag an, dass ich endlich was erreichen, finden soll. Mein Leben ist mir zu viel, ich zerbreche unter der Last. Ich bin klein, schwach und so zerbrechlich. Wieso sieht denn keiner, dass ich das alles nicht schaffe und einfach nur kaputt gehe, warum kann keiner Rücksicht auf mich nehmen. Ich wünsche mir so unendlich sehr die ersehnte Besserung. Bitte lass sie nicht zu spät kommen..
Der 2. Blog, den ich persönlich auch gerne mag, ist Todestendenz.
Wieso bloggst du?Ich blogge mehr für mich,als für andere.Natürlich habe ich gerne Leser und es fühlt sich auch gut an zu wissen, dass Menschen meinen Blog lesen, aber hauptsächlich mache ich das für mich. Das Bloggen bedeutet mir sehr viel, da ich schon früh angefangen habe meine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. irgendwann bin ich mal auf solche Blogs gestoßen und habe mich nach langem Überlegen dafür entschieden, meine Gedanken und Gefühle ebenfalls im Internet mit anderen zu teilen.
Zum Reinlesen:
Ich habe einfach das Gefühl, dass ich mich bestrafen muss. Ich bin zu dick und muss abnehmen. Ich esse zu viel und muss mich bestrafen dafür. Ich nehme zu schnell ab und muss mich bestrafen dafür, dass ich andere enttäuschen werde. Ich muss mich bestrafen, weil ich mich bestrafe. Es wird ein Teufelskreis sein in den ich wieder komme und eigentlich möchte ich das nicht. Ich würde gerne einfach mal clean sein, mit gutem Gewissen sagen und wissen, dass ich mich nicht mehr schneiden muss, aber ich muss es. die Therapie bringt nichts und bald ist sie zu Ende. Ich weiß nicht was ich noch tun soll. Ich werde ewig ein scheiß Wrack sein.
Der letzte Blog für heute ist von Liz. Home is where heart is.
Über was schreibst du?
Mal schreibe ich über Alltagssituationen, im positiven, wie im negativen Sinne, mal über besonderer Erlebnisse. Auch veröffentliche ich ein paar meiner eigenen geschriebenen Texte, also natürlich ist alles, was ich auf meinem Blog postet (solange es nicht anders makiert wurde) von mir selbst geschrieben, aber ich schreibe eben auch Texte in Gedichtsform oder ähnlichem. Ich gebe mir Mühe, dass die Texte nicht langweilig klingen, ob mir das gelingt, kann ich allerdings selber nicht gut einschätzen.
Auch hier eine kleine Probe:
Weiß nicht, wie lange ich meine Lernblätter schon anstarre. Sauber markiert, in unterschiedlichen Farben, ich habe mir Mühe gegeben. Ich weiß, dass ich es kann, will nur noch mal sicher gehen. Überlege hin und her, gehe ich runter, geh ich nicht runter. Schließlich wage ich den Versuch. "Bist du noch in der Lage, mich abzufragen", ich betrete schüchtern unser Wohnzimmer. Sie sieht mich einen Moment an, bevor sie mich auffordert, mich neben sie zu setzen. Ich gebe ihr meine Zettel. Sie redet wieder mit dieser Stimme, die sie jeden Abend hat. Sie setzt ihre Brille aufs Haar, kneift angestrengt die Augen zusammen. War wohl doch die falsche Entscheidung. Ich nehme ihr meine Blätter wieder aus der Hand und gehe ohne große Worte hoch.
Mein weg führt ins Bad. Ich schalte das Licht nicht an, lasse mich auf den Boden sinken und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen. Dieses Gefühl macht sich wieder in mir breit. Seit Wochen, wenn nicht schon Monaten werde ich es nicht mehr los. Ich versuche mich selbst zu beruhigen. In zwei Tagen ist sie weg. Endlich.
Mein weg führt ins Bad. Ich schalte das Licht nicht an, lasse mich auf den Boden sinken und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen. Dieses Gefühl macht sich wieder in mir breit. Seit Wochen, wenn nicht schon Monaten werde ich es nicht mehr los. Ich versuche mich selbst zu beruhigen. In zwei Tagen ist sie weg. Endlich.
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