Sie tippt mit der Zigarette und Asche fliegt durch die Luft, ganz langsam, ganz gemächlich zu Boden. Bei ihr sieht es überhaupt nicht schlimm aus, auch wenn sie ein Mädchen ist. Wir stehen uns gegenüber, ich schaue in ihre Augen. Ich habe schon oft ihre Augen betrachtet, doch ich könnte sie nicht beschreiben, wie sie aussehen, welche Farbe sie überhaupt haben. Ein angenehmer Wind weht zu uns und treibt die Hitze ein kleines Stücken weg von uns. Sie atmet den Rauch aus. Er wird vom Wind weggetrieben, als wäre er nie da gewesen. Ihre Zigarette wird immer kleiner, bis sie sie schließlich ausdrückt und ins Gebüsch schmeißt. Sie erzählt mir von ihrer süßen Freundin, aber das macht mir nichts aus. Weder dass es ein Mädchen ist, noch dass sie von ihr schwärmt. Sie erzählt mir, dass sie nicht in der Nähe wohnt. Ich denke sofort an dich, als ob ich es eh nicht schon tun würde. Ich wünschte ich könnte jetzt bei dir sein, in deinem Arm, an deinen Lippen. Sie erzählt, dass sie alles geheim halten muss. - Ich muss sagen, das Mädchen wird mir echt immer sympathischer.
"Ich liebe dich, und es gehört nicht zu meiner Geschäftspolitik, mir einfache Freuden wie das Aussprechen von Wahrheiten zu versagen. Ich liebe dich, und ich weiß, dass Liebe nichts als ein Ruf in die Wüste ist und dass das Vergessen unvermeidbar ist und dass wir alle Verdammte sind und dass ein Tag kommt, wenn all unsere Werke zu Staub zerfallen, eine Zeit, wenn sich niemand daran erinnert, dass es einst Kreaturen gab, die in selbst gebauten Maschinen geflogen sind, und ich weiß, dass die Sonne die einzige Erde, die wir je haben, irgendwann verschlucken wird, und ich liebe dich."
( Das Schicksal ist ein mieser Verräter - S. 142 John Green )
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