Schritte. Schnelle und gezielte Schritte. Ein Griff zum Schrank. Quietschen. Meine linke Hand fährt aus, wie ein hungriger Löwe, der nach seiner Beute schnappt. Mit seinen messerscharfen Krallen. Ich reiße die Packung auf, sodass sie laut aufjault und knittert. Und das pure Gold liegt in meinen Händen. Es lächelt mir entgegen. Funkelt in meinen Augen. Ich breche mir eine Reihe ab, stecke sie mir in den Mund. Schmelze mit ihr zusammen dahin. Mein Atem beruhigt sich langsam und ich fühle mich befreit, bis ich es herunterschlucke. Es gleitet meine Speiseröhre herunter. Schon im nächsten Moment bereue ich es. Es liegt mir tonnenschwer im Magen. Ich spüre wie der Zucker in mein Blut geht. Blitzschnell. Ich fühle mich wieder dick. Fett. Schon oft habe ich in Büchern gelesen, wie die Mädchen einfach ihr Körperfett mit einer Schere abschneiden wollen. Ich kann es in gewisser Weise nachvollziehen. Das hätte nicht sein müssen, ich habe schon genug gegessen, doch ich konnte nicht wiederstehen. Mich nicht kontrollieren und "Nein" sagen. "Nein" zu meinem Hunger, zu mir.
Ich bin hier ohne dich, baby.
Aber du bist immer noch in meinem einsamen Geist.
Ich denke über dich nach und ich träume die ganze Zeit von dir.
Ich bin hier ohne dich, baby.
Aber du bist immer noch mit mir in meinen Träumen.
Und heute Nacht, sind nur du und ich da.
( Here without you - 3 Doors Down )
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