Sonntag, 23. Juni 2013
Heute ist der Tag vor dem ich die ganze Zeit Angst hatte. Ich habe immer darüber nachgedacht wie es sein wird und vielleicht war das mein Fehler. Im Ende kommt es immer anders, als man es sich vorstellt. Ich fühle mich so einsam, so zerbrechlich. Wie als würde ein schwerer, dicker Hammer gegen eine Scheibe Glas schlagen und es zerbricht in tausende winzige Teilchen. Noch schlimmer fühlt es sich in meinem Herz an. Mir ist kalt. Eisig kalt. Niemand ist mehr da, der mich beschützt, der seinen Arm um mich legt und mich wärmt. Obwohl es Sommer ist, fühle ich mich wie im tiefsten Winter in Grönland. Da helfen auch kein Pullover und zwei Paar Socken. Ich vermisse ihn so sehr. Alles verkrampft sich zusammen und tut weh. Mein Bauch rebelliert. Vielleicht sage ich nachher meinem Frühstück ein zweites Mal Hallo. So sehr vermisse ich das alles. Und das Gefühl den wichtigsten Menschen in seinem Leben zu vermissen ist mehr als schlimm und grauenvoll. Dafür gibt es kein Wort. Dieses Gefühl wünsche ich niemandem. Er fehlt mir jetzt schon so sehr. Ich bin nicht stark. Ich bin einfach nur verächtlich, nie gut genug. Ich kann das nicht, nicht ohne ihn. Ich kann nicht, obwohl ich muss..
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