Dienstag, 18. Juni 2013
Glänzende Schweißperlen, spiegelnd im Licht. Schwerer Atem. Müde. Gestöhne, weil die Nerven überspannt sind. Reißen bald. Wie Saiten. Tonnenschwere Augen. Zum Schlafen verlockend. Der süßliche Geruch von frischem Schweiß. Die Luft stockt. Steht stocksteif da. In der Ecke. Kein Hauch von Wind. Kein Regen. Sonne drückt. Prallt auf uns nieder. Erdrückt uns. Jetzt ein Schluck Wasser. Trockene Kehlen. Staubend. Wie die Wüste, die Sahara. Quälende Kopfschmerzen. Schwindel. Wie ein Karussell. Wie eine Achterbahn. Hoch und tief. Rauf. Runter. Zum Glück nichts gegessen. Seit Stunden. Kein Hunger. Unerträglich. Diese Hitze. Sterben, möchte man. Tot fühlt man sich. Und doch Lächeln. Ein breites, zufriedenes. Weil wir wissen, dass es Sommer ist.
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