Dienstag, 21. Mai 2013

"Tut mir leid. Ich .. ", unterbreche ich und klappe zusammen. Meine ganze Stärke, von der ich ein einziges Mal überzeugt war und dachte sie würde mir beistehen, verschwindet in Sekundenschnelle. Bei seinem Blick werde ich total klein und schwach. Es sieht aus, als würde ich todeskrank in einem Krankenhausbett liegen und er würde vor mir stehen und mich einfach nur anschauen, weil ihm bewusst ist, dass er nichts gegen meine Krankheit tun kann. Meine Schultern heben sich leicht an und senken sich dann wieder, als ich weine. Tränen tropfen auf den Tisch, auf dem mein Kopf liegt und fließen zu einer kleinen Pfütze ineinander. "Hey, schon okay..", versucht er mich zu beruhigen und ich spüre, wie er den Arm um mich legen will, aber sich doch nicht überwindet. "Naja..", schluchzte ich aus meiner kleinen Höhle, die durch meine Arme und meinen Kopf gebildet wird. Ich komme mir total lächerlich vor, aber kann trotzdem nicht anders. Ich will nicht mehr, gar nichts mehr. Weder lachen, noch weinen. Weder leben, noch sterben. Nichts.

Jedes Bild erzählt eine Geschichte. Es ruft die Kinder am Lagerfeuer zusammen, hält die Taschenlampe unter sein Kinn. Es zeigt mein Bild, das die Kinder abschreckt, herum und fängt flüsternd an zu erzählen, dass sie schon bei den ersten Worten Gänsehaut bekommen: "Es war einmal ein Mädchen, das fühlte sich einsamer und leerer, als ihr euch jemals in eurem Leben fühlen werdet. Sie..."

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