Irgendwann ist es zu spät.
Auch wenn wir es nicht glauben wollen, alles endet. Irgendwann ist jeder Zeitpunkt gekommen, wo das Schicksal stirbt. Entweder es nimmt seinen Lauf, geht seinen eigenen Weg. Legt sich freiwillig ins Grab, schließt die Augen und wacht nie mehr auf, so sehr man es auch erzwingt. Oder wir helfen ein bisschen nach, es braucht nicht mal viel, bis es stirbt und wir das Grab mit Erde zuschaufeln und zum "Leb" wohl einen hässlichen Blumenstrauß vom nächsten Supermarkt hinlegen. Vielleicht nur ein einziges Wort, eine einzige falsche Bewegung und schon bahnt sich etwas Schwarzes und Dunkles auf, das nur versucht alles zu zerstören. Wir können zwar dagegen ankämpfen, doch ob wir es schaffen ist eine Frage des Willens, des Mutes, doch am meisten der Kraft.
Wie oft lügen wir? Wie oft verschweigen wir die Wahrheit? - Doch die Wahrheit ist: Ich vermisse dich. Ich vermisse alles. Mit dir klingt diese grauenvolle "Unendlichkeit" und dieses "Für immer" ein bisschen erträglicher, wenn es nicht sogar das Schönste ist, was ich mir mit dir zusammen vorstellen kann.
Denn irgendwann ist alles zu spät. Lass mich nicht allein. Bitte. Wir werden alle versauern und unser Schicksal mit uns. Und irgendwann ist unsere Zeit abgelaufen.

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