Montag, 13. Mai 2013

Du warst die pralle Sonne. Die glänzende Perle, die sich in der Muschel versteckt. Der helle Stern am Himmel. Du warst alles. Alles schönes. Ohne dich wäre ich wie ein Vogel ohne Flügel, eine Rose ohne Dornen, eine Gitarre ohne Saiten, ein Text ohne Wörter. Ich könnte dir noch tausend solche Beispiele an den Kopf schmeißen und sie würden abprallen, ohne dass du eine Platzwunde davon bekämst. Aber seien wir mal ehrlich, ich könnte dir nie wehtun, nicht mal einen einzigen noch so kleinen Kratzer. Du bist das Kissen, das nachts beschützend neben mir liegt, die Taschenlampe, die mich durch die Dunkelheit leitet, mein Schatten, der immer hinter oder neben mir steht. Du warst alles. Alles, was du dir vorstellen kannst und auch was nicht. Der Regen, wenn ich am liebsten geweint hätte, die Schulter, an die ich mich lehnte, der Knopf der alles zusammenhält. Der warme Pulli an kalten Tagen, der sich an meine Haut schmiegt, das Nutella-Brot am Morgen gegen den Kummer, das Taschentuch für die Tränen. Du warst alles. - Nein, du bist alles und doch nichts. Denn nichts wird sich jemals mit dir vergleichen und sich dir stellen können. Du bist besser, als alles andere. Schon ein kleines Wort bringt meine Welt wieder zum drehen. Ein kleiner Atemzug, bringt mich wieder zu hoffen. Das alles, was du dir nicht vorstellen kannst. Du bist mein Leben und noch viel mehr.

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