Samstag, 2. März 2013

Dicker Schädel und ne dünne Haut.
Jeden kennen, aber niemandem trauen.
Alles gesagt und es will keiner hören.
Es wär so einfach, wenn's nicht so einfach wär.
Und all die Widersprüche totgeschwiegen.
Mein Albtraum auf Wolke 7.

(Wolke 7 - Max Heere & Philipp Poisel)

Draußen geht langsam die Sonne auf, doch kommt mir alles komplett dunkel und trostlos vor. Nachdem ich meinem Chaos ein verbitterndes Ende gesetzt habe, scheint mein Zimmer so leer. Ich sitze auf dem kalten Boden, der eigentlich nur so kalt ist, weil darunter kein anderes Zimmer ist. Meine Beine habe ich angezogen, den Kopf auf die Knie gelegt. Mein samtweicher Pullover mit dem Weihnachtsmuster wärmt mich und lässt mich glatt wieder einschlafen. Ich wünschte es wäre nicht der Pullover, sondern du, der mich umarmt und wärmt. Doch stattdessen sitze ich hier allein, habe unerträgliche Sehnsucht nach dir. Immer öfter stelle ich mir vor wie es wohl wäre, wenn du da wärst. Das Bild, wie wir uns umarmen, uns küssen, kuscheln, verschwindet gar nicht mehr aus meinen Gedanken. Ganz allein zu zweit zu sein und den Rest einfach nur noch vergessen. Du lässt mich die schlechten Dinge vergessen und zeigst mir, dass man mit Liebe alles erreichen kann, was nur möglich ist. Alles, was man erst glaubt, wenn man es durchlebt und gefühlt hat, wie Liebe, die niemals enden wird.


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