Samstag, 30. März 2013
Als ich aufwache, ist das Erste, was mir ins Auge sticht, das Licht, die Sonnenstrahlen. Sie versuchen sich einen Weg durch den kleinen offenen Spalt zu bahnen, doch dabei verschwinden einige von ihnen. Das Zimmer wirkt ziemlich geheimnisvoll und verlassen, obwohl alles wie immer an seinem Platz steht. Wenn ich meine Augen zusammenkneife und genau hinschaue, sehe ich einzelne Staubkörnchen, die sich im Licht widerspiegeln, jedoch entdecke ich nicht viele. Ich setze meine nackten Füße auf den kühlen Boden, die Socken haben ich wohl irgendwo in meinen Träumen verloren. Ich hieve meinen Körper nach oben, obwohl ich nicht will. Ich reibe meine Augen, schaue auf den Boden. Meine Beine geben mir nach, ich breche zusammen, rase zu Boden. Ich darf nicht weinen, niemand darf mich hören. Ich bin nur hingefallen und nichts schlimmes ist passiert .. Doch das Gefühl überragt mich. "Komm doch bitte einfach nur zur Tür herein", wünsche ich mir, "nimm mich in den Arm, wisch mir meine Tränen weg, küss mich auf die Stirn". Doch da kommt nichts. Da setzt kein kleiner, wagemutiger Schritt auf dem Boden auf, keine Hand, die mir zur Hilfe eilen will. Erst Minuten später realisiere ich, wo ich sitze. Ich starre auf den freien Platz neben mir, wo eigentlich du sein solltest. Ich schließe die Augen und verliere mich erneut in deiner Welt, bleibe einfach so zusammengekauert sitzen, egal was die Anderen denken. Ich bin nur hingefallen, es ist nichts passiert. Nichts schlimmes ..
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