Freitag, 22. Februar 2013

Wir haben die 1000 überschritten. *-* Ich danke euch, meinen fleißigen Lesern, wirklich sehr. Ohne euch, würde dieser Blog gar nicht ernst zustande kommen. Ihr gebt mir Feedbacks, Tipps und ermutigt mich immer weiter zu machen. Vielen, vielen Dank an jeden einzelnen von euch. Ich hoffe ihr bleibt weiter so tapfere Leser. ♥

Es schneit schon seit Stunden. Aus dem sanften, zarten Schneefall, hat sich ein richtig gewaltiger Schneesturm gebildet. Innerhalb von ein paar Minuten war der Rasen weiß, die Bäume bedeckt mit einer leichten Decke Schnee. Der kleine Berg, den man von meinem Fenster aus sehen kann, ist ganz im Weiß versunken. Zusätzlich hat sich Nebel ausgebreitet und es scheint als wäre der schneeweiße Berg nun endgültig spurlos im Nichts verschwunden. Meine Hand umklammert die warme Tasse. Die Andere rührt den Zucker mit dem Teelöffel unter den heißen Tee. Ich nehme einen Schluck. Es fühlt sich erleichternd an, wie die warme Flüssigkeit langsam meinen Hals hinunter fließt und mich die Halsschmerzen fast ganz vergessen lässt. Ein komisches Gefühl läuft mir wie ein Schauer über den Rücken. Ich möchte raus. Möchte in den Schnee, obwohl ich krank bin. Möchte die tausendkleinen Eiskristalle, die auf mein Gesicht und mein Haar fallen, spüren. Ich will herumtollen, herumrennen. Will frei sein wie ein Vogel im endlosen Himmel. Will mich vergessen in dem unendlich schönen Weiß um mich herum. Alles einfach nur vergessen.

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