Mittwoch, 6. Februar 2013
Meine Hände fahren durch meine Haare. Sie krallen sich daran fest, ziehen fast gewaltsam daran. Die Tränen rinnen meine Wangen bis zu meinem Kinn herunter. Von dort aus tropfen sie auf den Boden. Eine immer größere Pfütze bildet sich am Boden, doch der Regen aus Tränen lässt sich nicht bändigen. Die Vergangenheit frisst mich auf. Von innen nach außen. Bis sie schließlich jede Hoffnung und jedes Leben in mir verschlungen hat. Ich umklammere mich selbst, versuche die Tränen erfolglos zu stoppen. Alles zieht an mir vorbei. Jedes einzelne Bild sehe ich klar vor mir, an jedes Wort kann ich mich erinnern, jeden noch so kleinen Schmerz von damals kann ich jetzt nachvollziehen. Es frisst mich auf. Zerrt an mir. Nimmt mir meine Kraft, meine Energie. Es frisst mich auf, bis nichts mehr von mir übrig ist.
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