Montag, 4. Februar 2013
Seine rehbraunen Augen betrachten mich. Jeden Millimeter von mir. Seine Arme hat er liebevoll und sanft um mich gelegt, als wolle er mich beschützen. Er ist kuschelig warm. Ich schmiege mich stärker an ihn und umarme ihn fester. Niemals mehr will ich ihn loslassen. Niemals mehr gehen lassen geschweige aus den Augen verlieren. Seine weiche Hand streichelt über meine Wange, wischt die Tränen weg, als hätte ich nie gewusst, dass sie da gewesen sind. Seine Stirn lehnt sich an meine. Er schaut mich noch durchdringlicher und stärker an, als ich mir vorstellen kann. Doch meine Augen öffnen sich noch einmal. Alles was ich spüre sind der Blick seiner rehbraun glänzenden Augen aus Plastik, der auf mir liegt, die reglose Berührung seines weichen Fells, das meine Haut berührt und den alten modrigen Geruch, der mich daran erinnert, dass er kein Mensch, sondern nur ein ganz normaler Teddybär ist.
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