Samstag, 19. Januar 2013
Es ist ein erleichterndes und gleichzeitig erdrückendes Gefühl. Das Gefühl, während die Tränen in Strömen meine Wangen herunterfließen, sich an meinem Kinn sammeln und nur darauf warten, bis sie genug sind, um herunter zu tropfen, auf den Boden. Wenn das Schluchzen lauter wird, sich die Schultern stärker heben und ich immer stärker nach Luft ringe. Es fühlt sich grauenhaft an, wenn man meint zu Ersticken. Wie tausende haarscharfe Messer. Tausende Messer, Schwerter in meinem Hals und meiner Luftröhre, die versuchen mich zum Verstummen zu bringen, die keine einzige Bewegung zulassen, die mir keinen klitzekleinen Fehler erlauben.
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