Das Schlimmste ist die Ungewissheit.
Das Tappen auf Zehenspitzen im Schwarzen,
wenn man von lauter Fallen umgeben ist.
Weil man nie weiß, was andere denken, fühlen.
Was sie sich nicht trauen zu sagen,
was sie stört
oder was sie genießen, lieben.
Weil man nie weiß,
ob man in eine Falle tritt oder nur auf den kalten Boden.
Erst wenn es zu spät ist,
erst wenn man den Schmerz spürt,
merkt man, dass es falsch war.
Doch das Wichtigste ist,
die Angst vor den Fallen,
vor dem Schmerz und der Enttäuschung,
die Angst vor dem Falsch machen
zu überwinden
und vielleicht nur ein paar Sekunden mutig
und sein eigener Held zu sein.
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