Freitag, 27. Dezember 2013

Hallo meine Lieben.
Ich habe Weihnachten überstanden. Das Essen war schrecklich viel, aber ich denke, einmal im Jahr ist das schon okay. Außerdem geht es nächstes Jahr endlich wieder weiter mit dem Abnehmen.
Heute habe ich mit dem Buch "Allein unter Schildkröten" angefangen und schon durchgelesen. Es hat mich in seinen Bann gezogen, wobei es zusätzlich nur 134 Seiten hat. Ich finde das Buch sehr sehr toll und ich finde auch, dass es den Deutschen Jugendliteratur Preis verdient hat. Anfangs muss man sich erst hineinlesen, weil man durch den Klappentext vom eigentlich Buchinhalt nicht viel erfährt, aber wenn man in der Geschichte drin ist und begreift, was passiert, ist es richtig gut. Ich finde es einerseits wunderschön, anderseits extrem traurig. Ein schönes Buch über Einsamkeit, Trauer und Reue.

"Soll ich dir was sagen? Du warst wichtig für mich. Seit wir mit fünf oder sechs Jahren Freunde wurden, warst du wichtig für mich. Wir haben über so viele Dinge geredet. Haben uns füreinander eingesetzt. Du für mich und ich für dich. Immer. Oder, so war es doch? Du warst der Mutigere von uns beiden. Der sich fast alles getraut hat, der die Ideen hatte. Ich habe zu dir aufgeschaut, verdammt noch mal." 
( Allein unter Schildkröten - Marit Kaldhol, S. 132, Z. 2-9 )

"Er hatte solche Angst. Angst vor dem Leben, an das Leben zu glauben. Angst vor irgendetwas in seinem Innern. Er glaubte mir nicht, nicht einmal, als ich ihm die Tränen wegküsste und ihm tausendmal versicherte, dass ich ihn liebte. Wie konnte er an etwas zweifeln, dass er wusste?"
( Allein unter Schildkröten - Marit Kaldhol, S.113, Z. 4-8 )

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