Noch vor paar Tagen wollte ich einen Text darüber schreiben, wie gut alles im Moment läuft. Doch die Wahrheit ist, nichts läuft. Die Schule ist anstrengend. Viele Arbeiten, Tests, kaum noch Zeit um einfach mal nichts zu tun. Kleine Schüler, die hinter mir flüstern, wie fett ich bin, sodass ich es höre. Ich bin schon abgehärteter als früher und muss nicht immer auf die Toilette rennen und heulen. Ich bin nicht mehr so kindisch und auch schon kälter und abweisender, aber tief in mir verletzt es einfach nur. Meine Klasse ist im Moment ganz okay eigentlich, ich bin sogar auf einen Geburtstag eingeladen, aber ich mache mir Gedanken deswegen. Was wenn ich mich blamiere oder sonstiges? Es beschäftigt mich abends, nachts. Ich lege mir mein Kissen immer gegenüber, als wäre da jemand, der mir zuhört und dem erzähle ich alles bzw. flüstere es oder rede es einfach in meinem Kopf vor mir her. Niemand nimmt mich ernst. Niemand sieht meine Blicke, die nach Hilfe schreien. In Französisch sollten wir über unsere Familie schreiben, ich habe zum ersten Mal die Wahrheit geschrieben. So langsam kann ich es akzeptieren. Nach fast 10 Jahren. Unglaublich, dass es so lange her ist. Dabei erinnere ich mich noch genau daran. Andere haben alle perfekte Familien, sind eine Gemeinschaft, in der jeder für jeden da ist. Und für mich ist niemand da. Jeder interessiert sich für sein Leben, für sich, dass es ihm gut geht und mehr nicht. Ist unsere Welt so schlimm geworden? Dass man nur zurechtkommt, wenn man andere im Sticht lässt und einem alles andere egal ist? Das ist doch grauenvoll. Bin ich die einzige, die sich noch um andere kümmert? Es sollte mir doch gut gehen, doch wieso klappt das nicht? Was mache ich verdammt nochmal falsch?
Mittwoch, 13. November 2013
Noch vor paar Tagen wollte ich einen Text darüber schreiben, wie gut alles im Moment läuft. Doch die Wahrheit ist, nichts läuft. Die Schule ist anstrengend. Viele Arbeiten, Tests, kaum noch Zeit um einfach mal nichts zu tun. Kleine Schüler, die hinter mir flüstern, wie fett ich bin, sodass ich es höre. Ich bin schon abgehärteter als früher und muss nicht immer auf die Toilette rennen und heulen. Ich bin nicht mehr so kindisch und auch schon kälter und abweisender, aber tief in mir verletzt es einfach nur. Meine Klasse ist im Moment ganz okay eigentlich, ich bin sogar auf einen Geburtstag eingeladen, aber ich mache mir Gedanken deswegen. Was wenn ich mich blamiere oder sonstiges? Es beschäftigt mich abends, nachts. Ich lege mir mein Kissen immer gegenüber, als wäre da jemand, der mir zuhört und dem erzähle ich alles bzw. flüstere es oder rede es einfach in meinem Kopf vor mir her. Niemand nimmt mich ernst. Niemand sieht meine Blicke, die nach Hilfe schreien. In Französisch sollten wir über unsere Familie schreiben, ich habe zum ersten Mal die Wahrheit geschrieben. So langsam kann ich es akzeptieren. Nach fast 10 Jahren. Unglaublich, dass es so lange her ist. Dabei erinnere ich mich noch genau daran. Andere haben alle perfekte Familien, sind eine Gemeinschaft, in der jeder für jeden da ist. Und für mich ist niemand da. Jeder interessiert sich für sein Leben, für sich, dass es ihm gut geht und mehr nicht. Ist unsere Welt so schlimm geworden? Dass man nur zurechtkommt, wenn man andere im Sticht lässt und einem alles andere egal ist? Das ist doch grauenvoll. Bin ich die einzige, die sich noch um andere kümmert? Es sollte mir doch gut gehen, doch wieso klappt das nicht? Was mache ich verdammt nochmal falsch?
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es tut mir so leid liebes :(
AntwortenLöschenich wünschte ich könnte dir helfen... oder dich wenigstens einmal fest drücken.
wir müssen mal wieder schreiben :o unbedingt!
fühl dich umarmt und geliebt ♥
http://gedankenbahnen.blogspot.de/