Hallöchen meine Lieben,
ich dachte ich gebe euch mal ein kleines "Update" zu meinem momentanen Leben. Meine kleine Welt ist zerbrochen. Nicht nur die Schule macht mir zu schaffen, sondern auch andere Dinge. Aber fangen wir mal mit der Schule an. Ich könnte mich eigentlich nicht beklagen. Meine Noten sind gut, alle ungefähr im 2er-Bereich. Doch die Schule macht mich kaputt. Bis zu Weihnachten schreibe ich jede Woche 2 Arbeiten, dazu kommen jede Woche noch ein Englisch und ein Französisch-Vokabeltest. *kotz* Jetzt muss ich für nächste Woche auch noch einen 5-minütigen Vortag in Englisch vorbereiten, da vor der Klasse sprechen ja meine totale Stärke ist. Als ich das Blatt mit dem Thema bekommen habe, hätte ich am liebsten mitten im Unterricht losgeheult. Ich weiß nicht mehr, wann ich was machen soll, was wichtiger ist und was das alles überhaupt nützt. Außerdem distanzieren sich meine Freunde immer mehr von mir bzw. ich mich auch von ihnen. Ich will mein eigenes Ding durchziehen, ich möchte keine Hilfe, aber ich schaffe das doch eh nicht. Mir sind alle so fremd geworden. Ich erzähle kaum was, weiß eigentlich auch gar nicht worüber ich etwas sagen soll. Ich stehe so außerhalb von meinem Leben und sehe auf alles hinunter. Die Schutzmauern haben Rissen, sind an manchen Stellen ganz zerstört. Ich bin nicht wie die Anderen. Ich habe keine perfekte Figur, keinen Humor, keine tollen Charaktereigenschaften. Eben nichts, was mich attraktiv machen könnte, wo wir auch schon beim Hauptpunkt wären. Ich brauche keine Massen an Freunden, brauche keine große Familie. Ich wünsche mir nur eine Person, die mein Leben wieder auf den richtigen Weg bringt. Im Reli-Unterricht haben wir das Thema "Beziehungen". Ich habe gefragt, wie es ist, wenn einer in einer Beziehung mehr liebt, als der andere. Meine Lehrerin sagte sowas in der Art von: "Das ist eine schwierige Situation. Man sollte in einer Beziehung nicht abhängig von jemanden sein und man sollte nicht sagen, dass man den anderen unbedingt zum Leben braucht. Man muss auch alleine klar kommen und nicht nur Zeit mit dem Partner verbringen. Wenn man abhängig von jemanden ist, hängt das oft mit dem Selbstwertgefühl zusammen. Man stellt den Anderen dann an die Spitze und erwartet zu viel von ihm und wird dann enttäuscht." Auf jeden Fall hat mich diese Antwort geprägt. Was wenn ich für immer beziehungsunfähig sein werde? Ich war bis jetzt immer abhängig von Personen, die ich geliebt habe. Werde ich das irgendwann ändern können? - Ich schreibe im Moment sehr viel darüber. Über meine Gefühle, Gedanken, usw. Ich würde gerne später mal ein Buch darüber veröffentlichen, aber wer will sich sowas von kaufen und es dann auch lesen? Ach Leute, ich bin einfach fertig. Vielleicht wird es bald besser. Ich hoffe auf jeden Fall darauf. Jetzt geht es erstmal gleich weg zu einem Geburtstag. Ich freue mich, dass ich wenigstens heute ein bisschen Teenager-Kram unternehmen kann, auch wenn ich Angst habe, dass ich mich blamiere. Aber so ist das halt. Drückt mir die Daumen, ich melde mich bald wieder. Dann hoffentlich mit besseren News.
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