Montag, 22. Juli 2013

Und im Moment frage ich mich, was ich eigentlich noch hier soll.
Ich wollte heute eigentlich an den See. Meine blasse Haut wenigstens ein bisschen braun werden lassen. In das trübe Wasser, tauchen, die Stille unter Wasser genießen, durchatmen. Aber nein, stattdessen sitze ich hier mit circa 29 °C in meinem dunklen Zimmer und vegetiere vor mich hin. Die einzige Lichtquelle ist mein Computer. Ich höre immer nur dieses eine Lied. Nichts ist okay, gar nichts okay, singt er. Irgendwie verächtlich. Doch das Schlimmste ist, dass niemand bei mir ist. Niemand, der mich umarmt, kuschelt, der mich berührt. Niemand, der mich aufmuntern, mir meine Traurigkeit nimmt. Nicht mal er, wobei er doch das Wichtigste ist. Und ich frage mich wohin. Wohin flüchten vor mir selbst?

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