"Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel.
Man weiß nie was man bekommt!"
Wenn ich mir im Moment mein Leben als Pralinenschachtel vorstelle, dann ist es eine schwarze, simple Verpackung mit unordentlich angeordneten Pralinen. Wenn ich so eine Praline betrachte, ist sie eckig und scharfkantig. Von außen mit weißer Schokolade überzogen, so schmählich und unscheinbar, wobei erst innen die dunkle, hinterlistige Füllung lauert. Wenn man erst einmal hineingebissen hat, die weiße, reine Ummantelung durchbrochen hat, spürt man, wie sich langsam die Füllung auf der Zunge ausbreitet. Erst schmeckt man etwas süßes. Ist das Schokolade? Nein, jetzt verwandelt sich der zuckrige Geschmack in etwas Saures. Es bahnt sich etwas auf, es wird immer extremer. Eine Schärfe kommt dazu, die es brennen lässt, schlimmer als in der Hölle. Es vermischt sich alles. Auch wenn man es herunterschluckt, brennt es im Magen weiter. Es schmeckt scheußlich, widerwertig. Wohl die schlechtesten Pralinen, die es je gab. Und die Nächsten in der Packung werden genauso schmecken.
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